Rio de Janeiro (dpa) – Die Christus-Statue in der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro ist zum einjährigen Todestag von Pelé mit einem leuchtend gelben Brasilien-Trikot der Fußball-Legende beleuchtet worden. Die Projektion auf das Denkmal sei eine Hommage an den Spieler, «der zu seinen Lebzeiten die ganze Welt verzauberte und immer eine große Inspiration für alle Brasilianer sein wird», schrieb die Pelé Foundation auf Instagram und teilte ein entsprechendes Bild der Statue.

Pelé war am 29. Dezember 2022 im Alter von 82 Jahren an Krebs gestorben. Nach einer dreitägigen Staatstrauer und einer 24-stündigen Totenwache im Stadion seines langjährigen Vereins FC Santos wurde der dreimalige Weltmeister am 3. Januar beigesetzt. Auch Vereine, Organisationen und Sportler erinnerten nun an den Tod der Fußball-Ikone. Der Weltverband FIFA teilte auf der Plattform X, ehemals Twitter, ein Video mit Ausschnitten aus seiner Nationalmannschaftskarriere und schrieb: «Pelés Erbe wird immer weiterleben.»

Auch Papst Franziskus zollte in einer Mitteilung dem «König des Fußballs» Tribut und schrieb, dass er vielen unvergesslich im Gedächtnis bleiben werde. Erst kürzlich antwortete der Argentinier in einem Interview auf die Frage, ob Messi und Maradona besser seien, mit Pelé.

Edson Arantes do Nascimento, wie der Stürmer mit vollem Namen hieß, prägte den Fußball wie kaum ein anderer und war schon zu Lebzeiten eine Legende. Der Weltverband FIFA hatte den Brasilianer – ebenso wie den Argentinier Diego Maradona – zum «Spieler des 20. Jahrhunderts» gekürt. In 92 Länderspielen kam Pelé auf 77 Treffer für die brasilianische Nationalmannschaft.